Unge­woll­te Schwan­ger­schaft – und die Haf­tung des Gynäkologen

Ein Gynä­ko­lo­ge haf­tet nicht für eine unge­woll­te Schwan­ger­schaft, wenn die Frau über die Aus­sa­ge­kraft eines nied­ri­gen Anti-Mül­­ler-Hor­­mon-Wer­­tes (AMH-Wert) nicht falsch infor­miert wor­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Scha­dens­er­satz­kla­ge wegen unge­woll­ter Schwan­ger­schaft kei­nen Erfolg beschie­den. Gleich­zei­tig ist das erst­in­stanz­li­che Urteil des Land­ge­richts Bielefeld

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Der Gynä­ko­lo­ge – und die heim­li­chen Foto­gra­fien und Videos

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung eines Gynä­ko­lo­gen wegen heim­li­cher Foto- und Video­auf­nah­men von Pati­en­tin­nen bestä­tigt und die Revi­si­on des Frau­en­arz­tes ver­wor­fen, der vom Land­ge­richt Fran­ken­thal (Pfalz) u.a. wegen Ver­let­zung des höchst­per­sön­li­chen Lebens­be­reichs durch Bild­auf­nah­men in 1.467 Fäl­len sowie wegen sexu­el­len Miss­brauchs unter Aus­nut­zung eines Behand­lungs­ver­hält­nis­ses in drei Fäl­len zu einer

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