Unfall­be­ding­te Ver­let­zun­gen und Fol­ge­schä­den wegen einer Begeh­rens­neu­ro­se

Für die Ver­nei­nung des Zurech­nungs­zu­sam­men­hangs zwi­schen unfall­be­ding­ten Ver­let­zun­gen und Fol­ge­schä­den wegen einer Begeh­rens­neu­ro­se ist es erfor­der­lich, aber auch aus­rei­chend, dass die Beschwer­den ent­schei­dend durch eine neu­ro­ti­sche Begeh­rens­hal­tung geprägt sind. Der haf­tungs­recht­lich für eine Kör­per­ver­let­zung oder Gesund­heits­schä­di­gung ver­ant­wort­li­che Schä­di­ger hat grund­sätz­lich auch für Fol­ge­wir­kun­gen ein­zu­ste­hen, die auf einer psy­chi­schen Prä­dis­po­si­ti­on oder

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Gefähr­dungs­haf­tung für psy­chi­sche Erkran­kun­gen

Nur in den Fäl­len, wo es zu gewich­ti­gen psy­cho­pa­tho­lo­gi­schen Aus­fäl­len von eini­ger Dau­er kommt, die die auch sonst nicht leich­ten Nach­tei­le eines schmerz­lich emp­fun­de­nen Trau­er­falls für das gesund­heit­li­che All­ge­mein­be­fin­den erheb­lich über­stei­gen und die des­halb auch nach der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­auf­fas­sung als Ver­let­zung des Kör­pers oder der Gesund­heit betrach­tet wer­den, gibt es

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