Arbeits­ver­hält­nis oder Heim­ar­beits­ver­hält­nis?

Ob ein Arbeits­ver­hält­nis oder ein Heim­ar­beits­ver­hält­nis vor­liegt, ist anhand einer Gesamt­wür­di­gung aller maß­ge­ben­den Umstän­de des Ein­zel­falls zu ermit­teln. Der objek­ti­ve Geschäfts­in­halt ist den aus­drück­lich getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen und der prak­ti­schen Durch­füh­rung des Ver­trags zu ent­neh­men. Arbeit­neh­mer ist, wer auf­grund eines pri­vat­recht­li­chen Ver­trags im Diens­te eines ande­ren zur Leis­tung wei­sungs­ge­bun­de­ner, fremd­be­stimm­ter Arbeit

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Der Pro­gram­mie­rer als Heim­ar­bei­ter

Auch qua­li­fi­zier­te Ange­stell­ten­tä­tig­kei­ten kön­nen Heim­ar­beit iSv. § 2 Abs. 1 Satz 1 HAG sein, wenn sie unter den Bedin­gun­gen der Heim­ar­beit aus­ge­führt wer­den. Heim­ar­beit ist nicht auf gewerb­li­che oder die­sen ver­gleich­ba­re Tätig­kei­ten beschränkt. Die Fra­ge des Bestehens eines Heim­ar­beits­ver­hält­nis­ses iSd. § 2 Abs. 1 HAG kann Gegen­stand einer Fest­stel­lungs­kla­ge nach § 256 ZPO sein. Unter­fällt

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