Ser­vice­pau­scha­le für eine Kre­dit­kar­ten­zah­lung – und der aus­ge­wie­se­ne End­preis

Eine Ser­vice­pau­scha­le, die Kun­den nur im Fal­le der Wahl eines von meh­re­ren mög­li­chen Zah­lungs­mit­teln (hier: einer bestimm­ten Kre­dit­kar­te) erlas­sen wird und die bei Bezah­lung mit ande­ren Zah­lungs­mit­teln ent­rich­tet wer­den muss, ist ein unver­meid­ba­res und vor­her­seh­ba­res Ent­gelt, das gemäß Art. 23 Abs. 1 Satz 2 der Ver­ord­nung (EG) 1008/​2008 in den End­preis ein­zu­rech­nen ist.

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Insol­venz­an­fech­tung einer Kre­dit­kar­ten­zah­lung

Wird eine Kre­dit­kar­te als Bar­zah­lungs­er­satz ein­ge­setzt, rich­tet sich die Deckungs­an­fech­tung in der Insol­venz des Kar­ten­in­ha­bers gegen das Ver­trags­un­ter­neh­men und nicht gegen den Kar­ten­aus­stel­ler. Die insol­venz­recht­li­che Deckungs­an­fech­tung nach den §§ 130, 131 InsO ist im Ver­hält­nis zur Bank wegen des Vor­rangs der Anfech­tung gegen­über dem jewei­li­gen Ver­trags­un­ter­neh­men als Leis­tungs­emp­fän­ger aus­ge­schlos­sen. Hat

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