Eine Wind­kraft­an­la­ge mit 141 Meter Höhe

Der Errich­tung einer Wind­kraft­an­la­ge mit 141 m Gesamt­hö­he ste­hen öffent­li­che Belan­ge nicht schon des­halb ent­ge­gen, weil es im Aus­schluss­ge­biet des Teil­re­gio­nal­plans “Wind­ener­gie 2006“ ver­wirk­licht wer­den soll. Denn der Teil­re­gio­nal­plan ist wegen Ver­let­zung höher­ran­gi­gen Rechts unwirk­sam. Mit die­ser Begrün­dung hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Land­rats­amt Sig­ma­rin­gen ver­pflich­tet, einem

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Fern­stra­ßen­pla­nung und land­schafts­pfle­ge­ri­scher Begleit­plan

Kann eine in einem fern­stra­ßen­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss vor­ge­se­he­ne Maß­nah­me des land­schafts­pfle­ge­ri­schen Be­gleit­plans aus na­tur­schutz­fach­li­chen Grün­den nur zu einer be­stimm­ten Jah­res­zeit durch­ge­führt wer­den, so kann dies im Rah­men einer In­ter­es­sen­ab­wä­gung im Ver­fah­ren gemäß § 80 Abs. 5 VwGO (hier: auf einen Än­de­rungs­an­trag gemäß § 80 Abs. 7 VwGO) den So­fort­voll­zug die­ser Maß­nah­me recht­fer­ti­gen, so­fern

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Aus­gleichs­maß­nah­men für den ICE-Stre­cken­aus­bau

Die Kla­ge meh­re­rer Grund­stücks­ei­gen­tü­mer gegen Aus­­gleichs- und Ersatz­maß­nah­men für den Aus­bau der ICE-Stre­­cke Nürn­berg-Eben­s­­feld im Abschnitt Erlan­gen ist jetzt vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ohne Erfolg geblie­ben. Das ca. 17 km lan­ge Aus­bau­vor­ha­ben – Neu­bau zwei­er zusätz­li­cher Glei­se und Umbau der zwei­glei­si­gen Haupt­bahn Nürn­berg-Bam­berg – ver­ur­sacht erheb­li­che, unver­meid­ba­re Ein­grif­fe in Natur

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