Landgericht Bremen

Lei­tungs­was­ser­schä­den – und die Fra­ge des Anscheinsbeweises

Der Beweis des ers­ten Anscheins greift bei typi­schen Gesche­hens­ab­läu­fen ein, also in Fäl­len, in denen ein bestimm­ter Tat­be­stand nach der Lebens­er­fah­rung auf eine bestimm­te Ursa­che für den Ein­tritt eines bestimm­ten Erfol­ges hin­weist, was grund­sätz­lich auch bei der Fest­stel­lung von Ursa­chen für Lei­tungs­was­ser­schä­den in Woh­nun­gen anläss­lich von Tro­­cken­es­t­­rich- und Par­kett­ver­le­ge­ar­bei­ten in

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Lei­tungs­was­ser­scha­den am Dusch-Ablauf

Der Boden­ab­lauf einer Dusche ist Teil des Rohr­sys­tems. Ein Bruch die­ses Boden­ab­lau­fes ist daher als Lei­tungs­was­ser­scha­den anzu­se­hen, so dass die Gebäu­de­ver­si­che­rung zum Ersatz für die Kos­ten der Repa­ra­tur des Ablaufs und der Erneue­rung der Flie­sen ver­pflich­tet ist. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streits hat­te der Eigen­tü­mer eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses bei

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