Sach­män­gel­haf­tung – und der Scha­dens­er­satz nach erfolg­ter Min­de­rung

Die Rück­ab­wick­lung eines Kauf­ver­tra­ges im Wege des "gro­ßen Scha­dens­er­sat­zes" nach einer wegen des­sel­ben Man­gels zuvor bereits erklär­ten Min­de­rung ist aus­ge­schlos­sen. Der Käu­fer kann also im Anschluss an eine bereits erklär­te Min­de­rung des Kauf­prei­ses wegen des­sel­ben Sach­man­gels nicht (auch) noch im Wege des soge­nann­ten "gro­ßen Scha­dens­er­sat­zes" die Rück­ab­wick­lung des Kauf­ver­tra­ges ver­lan­gen.

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Min­de­rung bei man­gel­haf­ten Bau­ge­wer­ken

Die Höhe der Min­de­rung bestimmt sich bei Werk­ver­trä­gen nach der Vor­schrift des § 638 Abs. 3 BGB. Danach ist die Ver­gü­tung in dem Ver­hält­nis her­ab­zu­set­zen, in wel­chem zur Zeit des Ver­trags­schlus­ses der Wert des Wer­kes in man­gel­frei­em Zustand zu dem wirk­li­chen Wert gestan­den haben wür­de. Die Min­de­rung ist, soweit erfor­der­lich, durch

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