Die geöffnete Bodenluke

Die geöff­ne­te Boden­lu­ke

Ein Kun­de muss in einem Beklei­dungs­ge­schäft allen­falls mit her­ab­ge­fal­le­nen Klei­dungs­stü­cken rech­nen, aber nicht mit einer geöff­ne­ten Boden­lu­ke. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ein Mit­ver­schul­den der ver­un­fall­ten Per­son ver­neint und das Urteil des Land­ge­richts Bie­le­feld abge­än­dert. Das beklag­te Mode­haus aus Bie­le­feld wird nach der

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Wer auffährt.....

Wer auf­fährt.….

Bei einem Auf­fahr­un­fall spricht der ers­te Anschein zwar gegen den Auf­fah­ren­den. Aber den Vor­aus­fah­ren­den kann ein Mit­ver­schul­den tref­fen, wenn er plötz­lich stark abbremst und ohne zu blin­ken in eine Ein­fahrt ein­biegt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Ver­hal­ten des Vor­aus­fah­ren­den mit einer Mit­ver­schul­dens­quo­te

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Benutzung des Radweges in falscher Richtung

Benut­zung des Rad­we­ges in fal­scher Rich­tung

Ein Rad­fah­rer behält sein Vor­recht gegen­über kreu­zen­den und ein­bie­gen­den Fahr­zeu­gen auch dann, wenn er ver­bots­wid­rig den lin­ken von zwei vor­han­de­nen Rad­we­gen nutzt. Kommt es zu einem Unfall kann der Rad­fah­rer des­we­gen aber 1/​3 sei­nes Scha­dens selbst zu tra­gen haben. Das Nicht­tra­gen eines Schutz­helms recht­fer­tigt kei­ne Anspruchs­kür­zung zulas­ten des Rad­fah­rers. So

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Wenn der Tierarzt verletzt wird

Wenn der Tier­arzt ver­letzt wird

Nähert sich ein Tier­arzt in einer bestimm­ten Situa­ti­on unsach­ge­mäß einer Stu­te, sodass es zu einer Ver­let­zung des Tier­arz­tes kommt, kann die­sem ein Mit­ver­schul­den anzu­rech­nen sein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall dem ver­letz­ten Tier­arzt ein Mit­ver­schul­den ange­las­tet, das mit einer Quo­te von 1/​4 zu

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Verkehrssicherungspflicht auf einem Uferweg

Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht auf einem Ufer­weg

Das Vor­han­den­sein einer 5 cm hohen, in Fahrt­rich­tung 45° schräg ver­lau­fen­den Asphalt­kan­te auf einem für den Rad­fahr­ver­kehr frei­ge­ge­be­nen unbe­leuch­te­ten Ufer­weg stellt eine abhil­fe­be­dürf­ti­ge Gefah­ren­stel­le dar. Die Nicht­be­ach­tung des Sicht­fahr­ge­bots durch den Rad­fah­rer recht­fer­tigt in einem sol­chen Fall einen Eigen­­ver­­­schu­l­­dens- bzw. Mit­ver­schul­dens­an­teil von 50%. Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall wech­selt

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