Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­gen – und die Aus­kunfts­pflicht der Bun­des­re­gie­rung

Die Bun­des­re­gie­rung hat ihrer Ant­wort­pflicht bei der Beant­wor­tung von Anfra­gen zur Deut­schen Bahn AG und zur Finanz­markt­auf­sicht nicht genügt und hier­durch Rech­te der anfra­gen­den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und des Deut­schen Bun­des­ta­ges ver­letzt. Dies hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in einem Organ­streit­ver­fah­ren fest­ge­stellt, in dem die Bun­des­re­gie­rung Fra­gen zu Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen der Bun­des­re­gie­rung und

Lesen

Die ver­meint­lich unricht beant­wor­te par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge

Das Rechts­schutz­be­dürf­nis im Organ­streit­ver­fah­ren setzt das Bestehen eines für den Antrags­geg­ner erkenn­ba­ren Kon­flikts vor­aus. Daher trifft bei (ver­meint­lich oder tat­säch­lich) unrich­tig beant­wor­te­ten par­la­men­ta­ri­schen Fra­gen den Antrag­stel­ler vor Ein­lei­tung des Organ­streit­ver­fah­rens eine Kon­fron­ta­ti­ons­ob­lie­gen­heit. Er muss der Bun­des­re­gie­rung durch den Hin­weis auf die (mut­maß­li­che) Unrich­tig­keit der Ant­wort die Mög­lich­keit geben, die Sach-

Lesen