Knochenbruch trotz ordnungsgemäßer Pflege

Kno­chen­bruch trotz ord­nungs­ge­mä­ßer Pfle­ge

Erlei­det eine an mas­si­ver Ostero­po­ro­se erkrank­te Per­son beim Umset­zen einen Kno­chen­bruch, so besteht kein Anspruch auf Schmer­zens­geld, wenn kei­ner­lei Anhalts­punk­te für ein pflicht­wid­ri­ges Vor­ge­hen der Pfle­ge­kräf­te erkenn­bar ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Coburg die Kla­ge einer Toch­ter abge­wie­sen, die vom Betrei­ber des Kli­ni­kums Schmer­zens­geld in Höhe von 10.000

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Schwerstpflegebedürftige und das Erfordernis einer Nachtwache

Schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge und das Erfor­der­nis einer Nacht­wa­che

Unter einer stän­di­gen Anwe­sen­heit einer Fach­kraft im Pfle­ge­heim ist ein stän­di­ger akti­ver Dienst wäh­rend der Nacht, der soge­nann­ten Nacht­wa­che, zu ver­ste­hen. Dage­gen ist eine ledig­lich stän­dig erreich­ba­re, in einem Bereit­schafts­zim­mer ruhen­de Fach­kraft (Nacht­be­reit­schaft), dafür nicht aus­rei­chend. Auch in den Nacht­stun­den bedür­fen schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge der Pfle­ge­stu­fe III der Hil­fe durch eine Fach­kraft.

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