Par­tei­po­li­tik per Pres­se­mit­tei­lung – heu­te: die Bil­dungs­mi­nis­te­rin und die AfD

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat am Sams­tag der Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung und For­schung, Prof. Dr. Johan­na Wan­ka, auf­ge­ge­ben, die Pres­se­mit­tei­lung mit dem Titel "Rote Kar­te für die AfD" aus dem Inter­net­auf­tritt ihres Bun­des­mi­nis­te­ri­ums zu ent­fer­nen. Ein ent­spre­chen­der Antrag der Par­tei "Alter­na­ti­ve für Deutsch­land" (AfD) auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung hat­te damit Erfolg.

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Aus­kunfts­rech­te gegen ein Bun­des­mi­nis­te­ri­um

Ein Bun­des­mi­nis­te­ri­um ist auch inso­weit anspruchs­ver­pflich­te­te Behör­de im Sin­ne von § 1 Abs. 1 Satz 1 IFG, als sei­ne Tätig­keit dem Regie­rungs­han­deln zuzu­ord­nen ist. Dem ver­fas­sungs­recht­lich gebo­te­nen Schutz des Kern­be­reichs der Regie­rungs­tä­tig­keit ist vor­ran­gig im Rah­men der gesetz­lich nor­mier­ten Ver­sa­gungs­grün­de Rech­nung zu tra­gen; falls sich gleich­wohl Schutz­lü­cken auf­tun soll­ten, ist auf ver­fas­sungs­un­mit­tel­ba­re Gren­zen

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