Freie Anwalts­wahl – und die Rechtsschutzversicherung

Die durch §§ 127, 129 VVG, § 3 Abs. 3 BRAO gewähr­leis­te­te freie Anwalts­wahl steht finan­zi­el­len Anrei­zen eines Ver­si­che­rers in Bezug auf eine Anwalts­emp­feh­lung (hier: Scha­den­frei­heits­sys­tem mit varia­bler Selbst­be­tei­li­gung) nicht ent­ge­gen, wenn die Ent­schei­dung über die Aus­wahl des Rechts­an­walts beim Ver­si­che­rungs­neh­mer liegt und die Gren­ze unzu­läs­si­gen psy­chi­schen Drucks nicht über­schrit­ten wird. Man­gels Verletzung

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Wenn die Kfz-Ver­si­che­rung gegen den Wil­len des Ver­si­cher­ten den Scha­den reguliert

Grund­sätz­lich ist der Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rer durch die Regu­lie­rungs­voll­macht dazu bevoll­mäch­tigt, gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer gel­tend gemach­te Ansprü­che in des­sen Namen zu erfül­len oder abzu­weh­ren. Dabei ist er nicht gehal­ten, eine Regu­lie­rung nur des­halb zu ver­wei­gern, weil sein Ver­si­che­rungs­neh­mer eine Scha­dens­er­satz­pflicht von vorn­her­ein ablehnt. Steht ein Scha­dens­frei­heits­ra­batt des Ver­si­cher­ten auf dem Spiel, hat

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Regu­lie­rung trotz Regulierungsverbot

Das Opfer eines Ver­kehrs­un­falls hat einen Scha­dens­er­satz­an­spruch nicht nur gegen Fah­rer und Hal­ter des unfall­ver­ur­sa­chen­den Autos, son­dern auch unmit­tel­bar gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Fahr­zeugs, § 3 Pflicht­VersG. Dem­ge­mäß kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer sei­ner Auto­haft­pflicht auch nicht ver­bie­ten, dass die­se auf die unmit­tel­bar ihr gegen­über bestehen­de Scha­dens­er­satz­pflicht zahlt. Die Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung darf auch gegen

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