Ver­pfle­gungs­pau­scha­len bei der See­fahrt

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs fin­det die Drei­mo­nats­frist für den Abzug von Ver­pfle­gungs­pau­scha­len (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 5 EStG) bei einer Fahr­tä­tig­keit und damit auch bei einer See­rei­se kei­ne Anwen­dung. Mehr­auf­wen­dun­gen für die Ver­pfle­gung eines Arbeit­neh­mers sind grund­sätz­lich nicht abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten (§ 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr.

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Hoch­see­fäh­ren vor deut­schen Arbeits­ge­rich­ten

Nach Art. 91 des See­rechts­über­ein­kom­mens der Ver­ein­ten Natio­nen vom 10. Dezem­ber 1982 ist der Arbeits­ort "See­schiff" dem Staat zuge­hö­rig, des­sen Flag­ge zu füh­ren das Schiff berech­tigt ist. Die Wahr­neh­mung eines Güte­ter­mins vor den Arbeits­ge­rich­ten stellt kei­ne zustän­dig­keits­be­grün­den­de Ein­las­sung des Beklag­ten auf das Ver­fah­ren im Sin­ne des Art. 24 EuGV­VO dar.

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