Abstandsunterschreitung

Abstands­un­ter­schrei­tung

Eine Abstands­un­ter­schrei­tung kann bereits dann als Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­keit geahn­det wer­den, wenn der Fah­rer zu irgend­ei­nem Zeit­punkt sei­ner Fahrt objek­tiv pflicht­wid­rig und sub­jek­tiv vor­werf­bar den in der Buß­geld­vor­schrift gewähr­ten Abstand unter­schrei­tet. Fest­stel­lun­gen zu einer “nicht ganz vor­über­ge­hen­den“ Abstands­un­ter­schrei­tung bedarf es in die­sem Fall nicht. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall

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Das Drängeln im Straßenverkehr

Das Drän­geln im Stra­ßen­ver­kehr

Ein Ver­stoß gegen den vor­ge­schrie­be­nen Sicher­heits­ab­stand im Stra­ßen­ver­kehr kann geahn­det wer­den, wenn die Abstands­un­ter­schrei­tung nicht nur ganz vor­rüber­ge­hend ist. Das ist der Fall, wenn die vor­werf­ba­re Dau­er der Unter­schrei­tung min­des­tens 3 Sekun­den oder die Stre­cke der vor­werf­ba­ren Unter­schrei­tung min­des­tens 140 m beträgt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines

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