Län­ger dau­ern­de Sicher­heits­kon­trol­le – Flug verpasst

Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat einem Rei­sen­den, der auf­grund einer län­ger dau­ern­den Sicher­heits­kon­trol­le am Flug­ha­fen Frank­furt sei­nen Flug nicht mehr erreich­te, eine Ent­schä­di­gung zuge­spro­chen. Der Klä­ger woll­te im Juli 2011 vom Flug­ha­fen Frank­furt aus einen Flug antre­ten, der um 4:20 Uhr star­ten soll­te. Im Sicher­heits­kon­troll­be­reich wur­de der Klä­ger aufgehalten,

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Der ver­pass­te Flug wegen Sicherheitskontrollen

Hat ein Flug­rei­sen­der sei­nen Flug wegen Sicher­heits­kon­trol­len ver­passt, die er nicht selbst zu ver­ant­wor­ten hat, kann er eine Ent­schä­di­gung nach auf­op­fe­rungs­recht­li­chen Grund­sät­zen ver­lan­gen. Zwar muss ein Flug­gast im Sicher­heits­in­ter­es­se der All­ge­mein­heit Kon­troll­maß­nah­men hin­neh­men. Es ist ihm aber nicht zuzu­mu­ten, den infol­ge die­ser Maß­nah­men ent­stan­de­nen zusätz­li­chen Nach­teil – den Ver­fall des

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