Ver­gü­tungs­an­pas­sung im Urhe­ber­recht

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­richts­hofs zur Ange­mes­sen­heit von Über­set­zer­ho­no­ra­ren im Ver­lags­we­sen zurück­ge­wie­sen. Weder die ange­grif­fe­nen Ent­schei­dun­gen noch die maß­geb­li­chen Vor­schrif­ten des Urhe­ber­rechts ver­sto­ßen dem­nach gegen das Grund­ge­setz: Der Gesetz­ge­ber darf die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschütz­te Frei­heit, das Ent­gelt für beruf­li­che Leis­tun­gen ein­zel­ver­trag­lich zu ver­ein­ba­ren,

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Sei­ten­ho­no­ra­re für Über­set­zer

Der Bun­des­ge­richts­hof hält dar­an fest, dass der Über­set­zer eines bel­le­tris­ti­schen Wer­kes oder Sach­bu­ches, dem für die zeit­lich unbe­schränk­te und inhalt­lich umfas­sen­de Ein­räu­mung sämt­li­cher Nut­zungs­rech­te an sei­ner Über­set­zung ledig­lich ein für sich genom­men übli­ches und ange­mes­se­nes Sei­ten­ho­no­rar als Garan­tie­ho­no­rar zuge­sagt ist, gemäß § 32 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 Satz 2 UrhG eine

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