Gewinn­ab­schöp­fung mit­tels Ver­bands­geld­bu­ße

Mit dem tatrich­ter­li­chen Ermes­sen bei der Gewinn­ab­schöp­fung mit­tels Ver­bands­geld­bu­ße gemäß § 30 OWiG hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Im Aus­gangs­punkt ist bei der Zumes­sung der Geld­bu­ßen dem Grun­de nach zwi­schen den Bedürf­nis­sen der Ahn­dung des Rechts­ver­sto­ßes und der Gewinn­ab­schöp­fung zu unter­schei­den. Die Ver­bands­geld­bu­ße soll aus einem der Höhe

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Ver­bands­geld­bu­ße und Unter­neh­mens­fu­si­on

Gegen den Gesamt­rechts­nach­fol­ger der Orga­ni­sa­ti­on, deren Organ die Tat began­gen hat, kann ein Buß­geld nur dann ver­hängt wer­den, wenn zwi­schen der frü­he­ren und der neu­en Ver­mö­gens­ver­bin­dung nach wirt­schaft­li­cher Betrach­tungs­wei­se nahe­zu Iden­ti­tät besteht. Eine sol­che wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät ist gege­ben, wenn das "haf­ten­de Ver­mö­gen" wei­ter­hin vom Ver­mö­gen des gemäß § 30 OWiG

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