Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag - und die erforderliche Belehrung

Gesund­heits­fra­gen im Ver­si­che­rungs­an­trag – und die erfor­der­li­che Beleh­rung

Eine wirk­sa­me Beleh­rung nach § 19 Abs. 5 VVG setzt vor­aus, dass die­se in unmit­tel­ba­rer Nähe zu den gestell­ten Gesund­heits­fra­gen erfolgt und dabei in einer Art und Wei­se druck­tech­nisch her­vor­ge­ho­ben ist, dass sie vom Ver­si­che­rungs­neh­mer schlech­ter­dings nicht über­se­hen wer­den kann . Bereits nach altem Ver­si­che­rungs­ver­trags­recht war näm­lich all­ge­mein aner­kannt, dass die

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Gesundheitsfragen beim Versicherungsantrag

Gesund­heits­fra­gen beim Ver­si­che­rungs­an­trag

Der anläss­lich der Beant­wor­tung von Gesund­heits­fra­gen bei Anbah­nung des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges arg­lis­tig getäusch­te Ver­si­che­rer ist bei einer Anfech­tung nach § 123 BGB, § 22 VVG a.F. nicht dar­auf beschränkt, den abge­schlos­se­nen Ver­si­che­rungs­ver­trag inso­weit bestehen zu las­sen, als er ihn auch ohne die Täu­schung abge­schlos­sen hät­te. Viel­mehr kann er sich ins­ge­samt vom

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