Voll­stre­ckung einer Jugend­stra­fe – und das zustän­di­ge Amts­ge­richt

Zustän­dig für die Ein­lei­tung der Voll­stre­ckung einer Jugend­stra­fe ist der Jugend­rich­ter des Amts­ge­richts, in des­sen Bezirk der Ver­ur­teil­te sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat (§ 84 Abs. 2 Satz 1 und 2 JGG i.V.m. §§ 151, 152 Abs. 2 FamFG). Dass er sich bereits in Unter­su­chungs­haft in der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Zwei­brü­cken befand, berührt die Zustän­dig­keit nicht

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Jugend­haft – Voll­stre­ckungs­haft­be­fehl – und die Anord­nung der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung

Zur Ent­schei­dung über Maß­nah­men zur Fest­nah­me eines Ver­ur­teil­ten nach § 457 Abs. 3 StPO ist auch bei der Voll­stre­ckung von Jugend­stra­fe das Gericht des ers­ten Rechts­zu­ges zustän­dig. Das Jugend­ge­richts­ge­setz begrün­det kei­ne Zustän­dig­keit des Voll­stre­ckungs­lei­ters für sol­che Ent­schei­dun­gen. Nach § 457 Abs. 3 Satz 3 StPO trifft das Gericht des ers­ten Rechts­zu­ges die not­wen­dig

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