Vor­weg­ge­nom­me­ne Betriebsausgaben

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH kön­nen Auf­wen­dun­gen als vor­weg­ge­nom­me­ne Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten steu­er­min­dernd berück­sich­tigt wer­den, wenn mit den Auf­wen­dun­gen nicht nur irgend­ei­ne noch unsi­che­re Ein­kom­mens­quel­le ange­strebt wird, son­dern eine klar erkenn­ba­re Bezie­hung zwi­schen den Auf­wen­dun­gen und einer bestimm­ten Ein­kunfts­art besteht. Es bedarf eines hin­rei­chend kon­kre­ten, objek­tiv fest­stell­ba­ren Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hangs mit späteren

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Die Kos­ten des Erststudiums

Auf­wen­dun­gen für ein Erst­stu­di­um, wel­ches zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt und das nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­ge­fun­den hat, sind nach § 12 Nr. 5 i.V.m. § 4 Abs. 9 EStG (i.d.F. des Bei­trR­LUmsG) kei­ne (vor­weg­ge­nom­me­nen) Betriebs­aus­ga­ben bei den Ein­künf­ten aus selb­stän­di­ger Arbeit. Die­se bereits für die Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me ab 2004 anzu­wen­den­den gesetz­li­chen Neu­re­ge­lun­gen in

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