Der Auf­fahr­un­fall in der Wasch­stra­ße – und die Siche­rungs­pflich­ten des Waschstraßenbetreibers

Der Betrei­ber einer Wasch­stra­ße muss nicht jeder abs­trak­ten Gefahr vor­beu­gend begeg­nen; er muss nur die­je­ni­gen Vor­keh­run­gen zu tref­fen, die unter Abwä­gung der Wahr­schein­lich­keit der Gefahr­ver­wirk­li­chung, der Gewich­tig­keit mög­li­cher Scha­dens­fol­gen und der Höhe des Kos­ten­auf­wands, der mit den Siche­rungs­vor­keh­run­gen ein­her­geht, erfor­der­lich und zumut­bar sind. Unter Umstän­den kann auch die Erfül­lung von

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Der Unfall in der Waschstraße

Die Annah­me eines Anscheins­be­wei­ses dafür, dass Schä­den im Zusam­men­hang mit der Benut­zung einer Wasch­stra­ße auf eine Pflicht­ver­let­zung des Betrei­bers zurück­zu­füh­ren sind, ist restrik­tiv zu hand­ha­ben. Bei Hin­zu­tre­ten wei­te­rer Scha­dens­ur­sa­chen aus­ser­halb der Wasch­stra­ße, die jedoch mit dem Wasch­vor­gang in Zusam­men­hang ste­hen, gilt: je wei­ter ent­fernt vom eigent­li­chen Wasch­vor­gang – räum­lich, zeitlich

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