Würgen in affektiver Erregung - und der bedingte Tötungsvorsatz

Wür­gen in affek­ti­ver Erre­gung – und der beding­te Tötungs­vor­satz

Beding­ter Tötungs­vor­satz setzt vor­aus, dass der Täter den Tod als mög­li­che, nicht ganz fern­lie­gen­de Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und dies bil­ligt oder sich um des erstreb­ten Zie­les wil­len zumin­dest mit dem Ein­tritt des Todes abfin­det, mag ihm der Erfolgs­ein­tritt auch gleich­gül­tig oder an sich uner­wünscht sein (Wil­lens­ele­ment). Bei­de Ele­men­te

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Würgen als gefährliche Körperverletzung

Wür­gen als gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung

Nicht jeder Angriff auf den Hals des Opfers in der Form des Wür­gens ist eine das Leben gefähr­den­de Behand­lung im Sin­ne des § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB. Von maß­geb­li­cher Bedeu­tung sind viel­mehr Dau­er und Stär­ke der Ein­wir­kung, die zwar nicht dazu füh­ren müs­sen, dass das Opfer der Kör­per­ver­let­zung tat­säch­lich in

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