Zeit­er­fas­sung bei frei­ge­stell­ten Betriebsratsmitglieder

Dadurch, dass die Betriebs­rats­mit­glie­der nach § 38 Abs. 1 BetrVG voll­stän­dig von ihrer beruf­li­chen Tätig­keit frei­ge­stellt sind, ändert sich nichts an dem im Arbeits­ver­hält­nis anwend­ba­ren Arbeits­zeit­mo­dell. Die betriebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Stel­lung der frei­ge­stell­ten Betriebs­rats­mit­glie­der erfor­dert nicht, dass sie von den Rege­lun­gen der auf ihr Arbeits­ver­hält­nis anwend­ba­ren Betriebs­ver­ein­ba­rung zur Arbeits­zeit­er­fas­sung nicht mehr erfasst werden.

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Mani­pu­lier­te Zeiterfassungsdaten

Wer Zeit­er­fas­sungs­da­ten mani­pu­liert, ris­kiert sei­nen Arbeits­platz: Eine sys­te­ma­ti­sche Mani­pu­la­ti­on von Zeit­er­fas­sungs­da­ten erweist sich als schwer­wie­gen­de arbeits­ver­trag­li­che Pflicht­ver­let­zung, die grund­sätz­lich geeig­net ist, eine frist­lo­se Kün­di­gung zu recht­fer­ti­gen. In einem jetzt vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­­wig-Hol­stein ent­schie­de­nen Kün­di­gungs­schutz­ver­fah­ren ging es um eben einen sol­chen Vor­fall in einem Auto­haus in Neu­müns­ter: Im Unter­neh­men der Beklagten,

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