Künstliche Intelligenz (KI) ist die weltweit am schnellsten wachsende Technologie, die die Wirtschaft, die Wissenschaft und die Industrie umkrempelt. Schätzungen gehen davon aus, dass diese Branche in den nächsten Jahren Billionen von Dollar wert sein wird. Nvidia, ein Unternehmen, das Chips herstellt, mit denen KI-Modelle “trainiert” werden, hat bereits eine Marktkapitalisierung von 1,8 Billionen Dollar erreicht.
Die Künstliche Intelligenz oder AI (vom engl. Artifical Intelligence) verändert auch den Finanzsektor, wo Hedgefonds und erfahrene Trader sie zur Automatisierung einsetzen. Diese Tools sind in der Lage, den Markt automatisch zu analysieren, Handelsaufträge auszuführen und in einigen Fällen bessere Ergebnisse zu erzielen. In diesem Artikel befassen wir uns mit der Frage, wie man KI-Tools wie BGX AI als Trading-Bot nutzen kann, um den Markt zu schlagen.
Wie Trading-Bots funktionieren
Trading-Bots gibt es schon seit vielen Jahren. Die populärsten Bots werden mithilfe von Indikatoren der technischen Analyse wie dem gleitenden Durchschnitt (GD) und dem Relative Strength Index (RSI) entwickelt. Das Konzept dahinter ist recht einfach.
Angenommen, man leitet einen Kauf ein, wenn der Preis eines Vermögenswerts den gleitenden 25-Tage-Durchschnitt überschreitet und der RSI-Indikator über den neutralen Punkt steigt. In diesem Fall kann man einen Trading-Bot anweisen, den Preis-Chart zu analysieren und dann einen Handel auszuführen, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
KI-Roboter sind fortschrittlicher als diese traditionellen Bots. Sie verwenden nicht nur technische Indikatoren, sondern setzen auch weitere Techniken ein, um den Markt zu analysieren und Entscheidungen zu treffen. So nutzen sie beispielsweise Technologien wie Stimmungsanalyse, prädiktive Modellierung und maschinelles Lernen, um Chancen zu erkennen.
KI-Roboter sind nicht immer genau. Jüngste Daten zeigen jedoch, dass Hedgefonds, die diese Techniken einsetzen, besser abschneiden als traditionelle Bots. Dieser Trend wird sich wahrscheinlich fortsetzen, da diese Modelle immer genauer werden.
Warum sollte man sich auf Roboter verlassen?
Es gibt vier Hauptgründe, warum man den Einsatz solcher Handelsroboter in Betracht ziehen kann. Erstens sind solche Bots in der Lage, rund um die Uhr zu arbeiten, sodass man praktisch im Schlaf Geld verdienen könnte.
Zweitens werden die Bots immer genauer, da die Technologie dahinter fortschrittlicher wird. Hochfrequenz-Trading wird schon seit vielen Jahren angewendet und diejenigen Hedgefonds, die darauf gesetzt haben (z. B. Renaissance Technologies), konnten überragende Ergebnisse erzielen..
Drittens haben diese Bots mehr Funktionen als manuelle Händler, insbesondere wenn Emotionen im Spiel sind. Emotionen wie Angst und Gier können zu erheblichen Verlusten führen. Ein Mensch, der hohe Summen verloren hat, wird beispielsweise oft versuchen, diese schnell zurückzugewinnen, was nicht selten zu weiteren Verlusten führt.
Schließlich verfügen KI-Bots über fortschrittliche Funktionen zum Risikomanagement wie Stop-Loss und Take-Profit. Diese Instrumente schließen die Position, wenn bestimmte voreingestellte Werte erreicht werden. Bei Stop-Loss wird der Handel gestoppt, wenn die Verluste eine bestimmte Höhe erreichen, bei Take-Profit sind es dagegen die Gewinne..
Wie man einen Trading-Roboter wie BGX AI verwendet
Es ist relativ einfach, Plattformen wie BGX AI zu verwenden, um den Handel zu automatisieren – vorausgesetzt, man hat schon Erfahrung beim Trading. Zunächst muss man nur die Website besuchen und die grundlegenden Informationen wie Name und E-Mail-Adresse eingeben. Als Nächstes sollte man immer ein Demokonto einrichten und das Tool testen, um seine Leistung zu sehen.
Wenn der Backtest ermutigende Ergebnisse zeigt, kann man fortfahren und den Handelsbot “in der realen Welt” testen, vorzugsweise mit einer geringen Summe. Bevor man es macht, sollte man einige Konfigurationen vornehmen, z. B. in Bezug auf Risikomanagement-Tools wie Stop-Loss und Take-Profit, die weiter oben beschrieben wurden.
Man sollte allerdings nicht alles auf eine Karte setzen. Trading ist immer mit Risiken verbunden und Verluste können auch plötzlich auftreten. Es ist daher immer ratsam, nur so viel Geld zu investieren, wie man sich leisten kann, zu verlieren.
Über Miriam Strohe
Miriam liebt Semikolons, Gedankenstriche und Et-Zeichen. Sie lebt seit über zehn Jahren in London und verbringt ihre Zeit mit Schreiben, Übersetzen und Korrekturlesen in den Bereichen Theater, Kunst, Kultur, Sport und Finanzwesen.
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