Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del

Ein enger zeit­li­cher Zusam­men­hang zwi­schen Erwerb oder Bebau­ung und (nach­fol­gen­der) Ver­äu­ße­rung eines Grund­stücks gestat­tet für sich genom­men nicht den Schluss, dass der Grund­be­sitz mit der unbe­ding­ten Absicht erwor­ben oder bebaut wor­den ist, ihn als­bald zu ver­kau­fen. Nur wenn schon ande­re Umstän­de dafür spre­chen, dass bereits beim Erwerb oder bei der Bebau­ung des Grund­stücks eine unbe­ding­te Ver­äu­ße­rungs­ab­sicht bestand, kann die Indi­zwir­kung die­ser Umstän­de durch die Kür­ze der zwi­schen Erwerb oder Bebau­ung und Ver­kauf lie­gen­den Zeit ver­stärkt wer­den.

Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 27. Novem­ber 2008 – IV R 38/​06