Kin­der­geld und die EU-Ver­ord­nung 1408/​71

Die Vor­schrif­ten des Titels II der VO Nr. 1408/​71 begrün­den als Kol­li­si­ons­re­geln kei­nen unmit­tel­ba­ren Anspruch auf Kin­der­geld aus Uni­ons­recht. Ein Anspruch auf Kin­der­geld nach dem EStG besteht nur, wenn die mit dem Uni­ons­recht im Ein­klang ste­hen­den natio­na­len Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Nach § 62 Abs. 1 EStG hat Anspruch auf Kin­der­geld nach

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Abkom­mens­kin­der­geld für einen tür­kisch­stäm­mi­gen Arbeit­neh­mer

Ein deut­scher Arbeit­neh­mer tür­ki­scher Abstam­mung, der im Inland beschäf­tigt ist und auch dort sei­nen Wohn­sitz hat, kann für sei­ne in der Tür­kei leben­den Kin­der kein Kin­der­geld auf­grund des Abkom­mens zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Repu­blik Tür­kei über Sozia­le Sicher­heit bean­spru­chen. Ein sol­cher Arbeit­neh­mer hat kei­nen Anspruch auf Kin­der­geld nach

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Kin­der­geld für im Inland selb­stän­dig täti­ge pol­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge

Der per­sön­li­che Gel­tungs­be­reich der VO Nr. 1408/​71 wird im Rah­men der all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des Titels I in Art. 2 der VO Nr. 1408/​71 fest­ge­legt. Nach ihrem Art. 2 Abs. 1 gilt die Ver­ord­nung ins­be­son­de­re für Arbeit­neh­mer und Selb­stän­di­ge, für wel­che die Rechts­vor­schrif­ten eines oder meh­re­rer Mit­glied­staa­ten gel­ten oder gal­ten, soweit sie Staats­an­ge­hö­ri­ge eines Mit­glied­staats

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Kin­der­geld für den Jugend­hil­fe-Trä­ger

Wird Kin­der­geld für meh­re­re Kin­der gewährt, ist der Anspruch auf Erstat­tung des Kin­der­gel­des wegen der für ein­zel­ne Kin­der erbrach­ten Jugend­hil­fe­leis­tun­gen ent­spre­chend § 76 Satz 2 Nr. 1 EStG zu ermit­teln. Maß­geb­lich ist der Betrag, der sich bei einer Auf­tei­lung des gesam­ten Kin­der­gel­des nach der Anzahl der Kin­der ergibt, für die Kin­der­geld gezahlt

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