Die Aus­kunft an schwei­zer Finanz­be­hör­den – und die vor­beu­gen­de Unter­las­sungs­kla­ge

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs kann in Fäl­len, in denen eine deut­sche Finanz­be­hör­de auf das Ersu­chen einer aus­län­di­schen Steu­er­ver­wal­tung im Wege zwi­schen­staat­li­cher Rechts- und Amts­hil­fe i.S. des § 117 Abs. 2 AO die Über­mitt­lung einer ent­spre­chen­den Aus­kunft beab­sich­tigt, ein öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Unter­las­sungs­an­spruch ana­log § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB bzw. nach Art.20 Abs.

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Amts­hil­fe für Gerich­te durch kos­ten­freie Akten­vor­le­gung

Die Ver­pflich­tung von Behör­den gegen­über Finanz- oder Ver­wal­tungs­ge­rich­ten zur kos­ten­frei­en Vor­le­gung ange­for­der­ter Urkun­den oder Akten gilt auch für voll staat­lich kon­trol­lier­te Rechts­trä­ger ande­rer Rechts­form und ent­spricht dem Grund­recht auf effek­ti­ven Rechts­schutz aus Art.19 Abs. 4 GG und der danach gewähr­ten umfas­sen­den gericht­li­chen Nach­prüf­bar­keit des Ver­wal­tungs­han­delns. Behör­den sind im Finanz­pro­zess nach §

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Ver­wal­tungs­ge­büh­ren für vom Notar ein­ge­hol­te behörd­li­che Aus­künf­te

Weder aus § 351 Satz 1 FamFG noch aus Art. 35 GG oder aus § 8 Abs. 1 Satz 1 VwVfG ergibt sich die Kos­ten­frei­heit für behörd­li­che Aus­künf­te, die ein Notar in Erfül­lung sei­ner ihm durch § 351 Satz 1 FamFG auf­er­leg­ten Nach­for­schungs­pflicht ein­holt. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wand­te sich eine Nota­rin

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