Ver­län­ge­rung der wöchent­li­chen Arbeits­zeit beim Roten Kreuz

Durch die Anord­nung einer 48-Stun­­­den-Woche bei Ein­tei­lung in 12-Stun­­­den-Schich­­ten über­schrei­tet der Arbeit­ge­ber das ihm durch § 14 Abs. 2 Buchst. a DRK-TV‑O gewähr­te Gestal­tungs­recht. Dage­gen kann unter Gel­tung des DRK-Refor­m­­ta­­rif­­ver­­­trags die Anord­nung der Ver­län­ge­rung der regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit wirk­sam sein. Eine Anwen­dung von § 14 Abs. 2 Buchst. b oder Buchst. c DRK-TV‑O kommt unstrei­tig man­gels

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Nacht­ar­beits­zu­schlag für den Nacht­por­tier

Ein tarif­ver­trag­li­cher Aus­gleich für Nacht­ar­beit iSd. § 6 Abs. 5 ArbZG ergibt sich für einen "Night Audi­tor" (Nacht­por­tier) weder aus der Ein­stu­fung gemäß dem Lohn- und Gehalts­ta­rif­ver­trag für die Beschäf­tig­ten des Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­bes in Baden-Wür­t­­te­m­berg noch aus dem Man­tel­ta­rif­ver­trag für die Beschäf­tig­ten des Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­bes in Baden-Wür­t­­te­m­berg. Im hier ent­schie­de­nen

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Min­des­t­ent­gelt in der Pfle­ge­bran­che – und der Bereit­schafts­dienst

Das Min­des­t­ent­gelt nach § 2 Pfle­ge­ArbbV ist nicht nur für Voll­ar­beit, son­dern auch für Arbeits­be­reit­schaft und Bereit­schafts­dienst zu zah­len. Das ergibt für das Bun­des­ar­beits­ge­richt die Aus­le­gung der Norm, die die arbeits­ver­trag­li­che Ver­gü­tungs­ab­re­de in der Ent­gelt­hö­he kor­ri­giert. Die Pfle­ge­ArbbV ist wirk­sam . Das stellt die Arbeit­ge­be­rin nicht in Fra­ge. Für eine (erneu­te)

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