Con­ter­gan­ren­te – und die Anpas­sungs­pflicht des Gesetz­ge­bers

Über den durch das Con­ter­gan­stif­tungs­ge­setz bestimm­ten Rah­men hin­aus haben nach einem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts auch die durch Con­ter­gan beson­ders schwer geschä­dig­ten Per­so­nen kei­nen Anspruch auf Erhö­hung der Leis­tun­gen für den Zeit­raum 2004 bis 2012. Aus­ge­stal­tung und Bemes­sung der gesetz­li­chen Leis­tun­gen für die­sen Zeit­raum sind nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts mit dem

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Die Leis­tun­gen der Con­ter­gan­stif­tung für die Jah­re 2004 bis 2012

Die Leis­tun­gen der Con­ter­gan­stif­tung an durch Con­ter­gan schwerst­ge­schä­dig­te Men­schen müs­sen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts für die Jah­re 2004 bis 2012 nicht erhöht wer­den. Aus­ge­stal­tung und Bemes­sung der gesetz­li­chen Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen nach dem Con­ter­gan­stif­tungs­ge­setz wider­spre­chen nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts nicht dem vom Gesetz­ge­ber fest­ge­leg­ten Zweck der Stif­tung. Sie sind auch

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Arz­nei­mit­tel­haf­tung und die Pro­dukt­haf­tungs­richt­li­nie

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen vor­ge­legt, in dem er im Hin­blick auf Art. 13 der Pro­dukt­haf­tungs­richt­li­nie 85/​374/​EWG nach der Berech­ti­gung des deut­schen Gesetz­ge­bers zur Aus­wei­tung der Haf­tungs­vor­schrif­ten für Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler fragt. Kon­kret geht es dabei im die 2002 in Kraft getre­te­ne Ver­schul­dens­ver­mu­tung in § 84 Abs. 2 AMG

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