Beglei­ten­der Sprach­un­ter­richt – als Berufs­aus­bil­dung

Bei einem theo­­re­­tisch-sys­­­te­­ma­­ti­­schen Sprach­un­ter­richt von durch­schnitt­lich 8, 6 Wochen­stun­den liegt auch unter Berück­sich­ti­gung von Vor- und Nach­be­rei­tung des Unter­richts kei­ne Berufs­aus­bil­dung vor, die bei einem voll­jäh­ri­gem Kind zur Kin­der­geld­be­rech­ti­gung führt. Schon nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 15.03.2012 wer­den zwecks Abgren­zung von län­ge­ren Urlau­ben und sons­ti­gen Aus­lands­auf­ent­hal­ten, etwa zur Per­sön­lich­keits­bil­dung, zur

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Der Au-Pair-Aus­lands­auf­ent­halt als Aus­bil­dung

Für ein voll­jäh­ri­ges Kind besteht nach § 62 Abs. 1, § 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG Anspruch auf Kin­der­geld, wenn es für einen Beruf aus­ge­bil­det wird. In Berufs­aus­bil­dung befin­det sich, wer sein Berufs­ziel noch nicht erreicht hat, sich aber ernst­haft und nach­hal­tig dar­auf

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Kin­der­geld für den Au-Pair-Auf­ent­halt im Aus­land

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung bestä­tigt, dass Sprach­auf­ent­hal­te im Rah­men eines Au-pair-Ver­­häl­t­­nis­­ses im Aus­land grund­sätz­lich nur dann als Berufs­aus­bil­dung anzu­se­hen sind, wenn sie von einem durch­schnitt­lich min­des­tens zehn Wochen­stun­den umfas­sen­den theo­­re­­tisch-sys­­­te­­ma­­ti­­schen Sprach­un­ter­richt beglei­tet wer­den. Für voll­jäh­ri­ge Kin­der wird Kin­der­geld u.a. dann gezahlt, wenn sie für einen Beruf aus­ge­bil­det wer­den. Eine

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Exter­ne Abitur­vor­be­rei­tung als Berufs­aus­bil­dung

Die ernst­haf­te Vor­be­rei­tung auf ein Abitur für Nicht­schü­ler ist –zumin­dest ab dem Monat der Anmel­dung zur Prü­fung– im Rah­men der Kin­der­geld­be­wil­li­gung als Berufs­aus­bil­dung anzu­se­hen. Nach § 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG ist ein Kind kin­der­geld­recht­lich zu berück­sich­ti­gen, das für einen Beruf aus­ge­bil­det wird.

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