Stu­di­en­gang­wech­sel und der Wech­sel des Auf­ent­halts­zwecks

Der Wech­sel des Stu­di­en­gangs von Rechts­wis­sen­schaft zu Islam­wis­sen­schaft und Geschich­te stellt vor­aus­sicht­lich einen Wech­sel des Auf­ent­halts­zwecks im Sin­ne von § 16 Abs. 2 Satz 1 Auf­en­thG dar. Für die Annah­me eines Aus­nah­me­falls vom Regel­ver­sa­gungs­grund des § 16 Abs. 2 Satz 1 Auf­en­thG ist aller Vor­aus­sicht nach kein Raum, weil das Nicht­er­rei­chen des ursprüng­lich ange­streb­ten

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Auf­ent­halts­er­laub­nis für sons­ti­ge Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge

Auch "sons­ti­gen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge" – etwa einem Bru­der oder einer Schwes­ter – eines hier leben­den Aus­län­ders kann eine Auf­ent­halts­er­laub­nis erteilt wer­den. Vor­aus­set­zung hier­für ist aller­dings, dass sowohl die spe­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen des § 36 Abs.2 Satz 1 Auf­en­thG als auch die all­ge­mei­nen Erfor­der­nis­se des § 5 Auf­en­thG erfüllt sind. In dem hier vom Nie­der­säch­si­schen

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