Aus­kunfts­sper­re – und die Gebühr für die ver­wehr­te Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft

Die Ertei­lung einer Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft nach Anhö­rung der betrof­fe­nen Per­son im Fal­le einer ein­ge­rich­te­ten Aus­kunfts­sper­re stellt im Sin­ne des Ver­wal­tungs­kos­ten­rechts regel­mä­ßig eine Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft mit grö­ße­rem Ver­wal­tungs­auf­wand dar. Rechts­grund­la­ge der Ver­wal­tungs­ge­bühr für eine Mel­de­re­gis­ter­aus­kunft in Ham­burg ist § 1 Abs. 1 des Ver­wal­tungs­kos­ten­ge­set­zes (VwKostG) in Ver­bin­dung mit Nr. 5.01.02.1 des Gebüh­ren­ta­rifs der Lan­des­ver­ord­nung über

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Gebüh­ren für die ver­bind­li­che Aus­kunft – und die Bestim­mung des Gegen­stands­werts

Der für die Gebüh­ren­fest­set­zung maß­ge­ben­de Gegen­stands­wert ist gemäß § 89 Abs. 4 Satz 1 AO der Wert, den die Aus­kunft für den Antrag­stel­ler hat. Die­ser Wert rich­tet sich nach dem gestell­ten Antrag und den sich dar­aus erge­ben­den steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen, die sich aus der Gegen­über­stel­lung des Steu­er­be­trags, der bei Anwen­dung der von dem

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