Kaufvertrag oder Werklieferungsvertrag?

Kauf­ver­trag oder Werk­lie­fe­rungs­ver­trag?

Mit der Abgren­zung von Kauf­ver­trag und Werk­lie­fe­rungs­ver­trag hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof die (man­gel­haf­te) Lie­fe­rung von Alu­­mi­­ni­um-Pro­­­fil­­leis­­ten in einem bestimm­ten Farb­ton durch einen Fach­groß­händ­ler für Bau­be­darf, was nicht als Werk­lie­fe­rungs­ver­trag (§ 651 BGB), son­dern als Kauf­ver­trag (§ 433 BGB) ein­ge­stuft wur­de: Ver­trags­ge­gen­stand, die

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Der Hersteller als Erfüllungsgehilfe des Verkäufers?

Der Her­stel­ler als Erfül­lungs­ge­hil­fe des Ver­käu­fers?

Beim Kauf­ver­trag ist der vom Ver­käu­fer ein­ge­schal­te­te Her­stel­ler der Kauf­sa­che nicht Erfül­lungs­ge­hil­fe des Ver­käu­fers; glei­ches gilt gemäß § 651 Satz 1 BGB beim Werk­lie­fe­rungs­ver­trag, wenn der Lie­fe­rant einen Drit­ten mit der Bear­bei­tung der Sache betraut . Dem Käu­fer steht ein Anspruch auf Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung inso­weit zu, als die Ver­käu­fe­rin

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