Landgericht Bremen

Meh­re­re Beihilfehandlungen

Nach § 27 Abs. 1 StGB wird als Gehil­fe bestraft, wer vor­sätz­lich einem ande­ren zu des­sen vor­sätz­lich began­ge­ner rechts­wid­ri­ger Tat Hil­fe geleis­tet hat. Die Straf­bar­keit wegen Bei­hil­fe setzt danach in objek­ti­ver Hin­sicht eine von einem ande­ren vor­sätz­lich began­ge­ne rechts­wid­ri­ge Haupt­tat sowie deren För­de­rung durch den Gehil­fen vor­aus. Hin­sicht­lich der sub­jek­ti­ven Tat­sei­te muss

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Land­frie­dens­bruch – auch bei räum­li­cher Distanzierung

Straf­bar­keit wegen Land­frie­dens­bruchs setzt weder Täter­schaft bei der Bege­hung von Gewalt­tä­tig­kei­ten noch die Zuge­hö­rig­keit des Betei­lig­ten zur Men­schen­men­ge zur­zeit der Gewalt­tä­tig­kei­ten vor­aus. Eine räum­li­che Distan­zie­rung von der Men­schen­men­ge nach Erbrin­gung von Bei­hil­fe­hand­lun­gen unmit­tel­bar vor Beginn der Gewalt­tä­tig­kei­ten hebt die Straf­bar­keit wegen Land­frie­dens­bruchs nicht auf. Nach § 125 Abs. 1 StGB macht sich

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