EU-Bei­trei­bungs­er­su­chen – und die Ein­wen­dun­gen gegen die Bekannt­ga­be des Leis­tungs­be­scheids

Im Rah­men der Fest­stel­lung der Rechts­wid­rig­keit der auf­grund des Bei­trei­bungs­er­su­chens künf­tig zu erwar­ten­den Voll­stre­ckung begeg­net es kei­nen Beden­ken, wenn das Gericht die Voll­stre­ckung wegen des unstrei­ti­gen Feh­lens einer Voll­stre­ckungs­vor­aus­set­zung, näm­lich eines der Form­vor­schrift des § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EG-Bei­­trG ent­spre­chen­den Zah­lungs­be­scheids in amt­li­cher Aus­fer­ti­gung oder beglau­big­ter Kopie, für unzu­läs­sig erklärt,

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Das Bei­trei­bungs­er­su­chen per eMail

Ein Bei­trei­bungs­er­su­chen genügt den Anfor­de­run­gen des § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EG-Bei­­trG, wenn die ersu­chen­de Behör­de dem Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern per E‑Mail eine Datei über­sen­det, die im PDF-For­­mat den Voll­stre­ckungs­ti­tel der ersu­chen­den Behör­de wie­der­gibt. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ist nicht gehin­dert, zur Voll­stre­ckung aus einem Bei­trei­bungs­er­su­chen wei­ter­ge­hen­de Amts­hil­fe zu leis­ten, als in

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