Brust­im­plan­ta­te aus Indus­trie­si­li­kon – und die TÜV-Prü­fun­gen

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat sich im Streit um die Scha­dens­er­satz­kla­gen gegen den TÜV Rhein­land wegen fran­zö­si­scher Brust­im­plan­ta­te aus min­der­wer­ti­gem Indus­trie­si­li­kon auf die Sei­te des TÜV Rhein­lands gestellt und weit­ge­hen­de Prü­fungs­pflich­ten des TÜV nach der Medi­zin­­pro­­duk­­te-Rich­t­­li­­nie ver­neint. Anlass hier­für bot dem Gerichts­hof der euro­päi­schen Uni­on ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen des Bun­des­ge­richts­hofs:

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Sili­kon­brust­im­plan­ta­te

Der Skan­dal um die mit kar­zi­no­ge­nem Indus­trie­si­li­kon gefüll­ten Sili­kon­brust­im­plan­ta­te eines fran­zö­si­schen Her­stel­lers füll­te vor eini­gen Jah­ren die Pres­se­spal­ten. Der Her­stel­ler ist mitt­ler­wei­le insol­vent, so dass von ihm kein Scha­dens­er­satz mehr zu erlan­gen ist. Eine Betrof­fe­ne nahm daher ein Unter­neh­men aus dem deut­schen TÜV-Ver­­bund als benann­ter Stel­le des fran­zö­si­schen Her­stel­lers für

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