Krawatte

All­tags­taug­li­che Berufs­be­klei­dung – und das Job­cen­ter

Das Job­cen­ter kann Kos­ten für Berufs­be­klei­dung über­neh­men. Aber All­tags­klei­dung ist aus dem Regel­satz zu beschaf­fen und wird nicht dadurch zu Berufs­klei­dung, dass sie auch in der Berufs­schu­le getra­gen wird. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall bezüg­lich der Kos­ten­über­nah­me für Klei­dung, die auch pri­vat getra­gen wer­den

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Koch

Die Berufs­be­klei­dung eines Kochs – und das Job­cen­ter

Unab­hän­gig von der gesetz­li­chen Schul­be­darfs­pau­scha­le hat das Job­cen­ter die Anschaf­fungs­kos­ten für Berufs­be­klei­dung voll­stän­dig zu über­neh­men, denn ansons­ten ist wegen einer evi­den­te Bedarfs­un­ter­de­ckung kein men­schen­wür­di­ges Exis­tenz­mi­ni­mum zu gewähr­leis­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Job­cen­ter dazu ver­ur­teilt, voll­stän­dig die Kos­ten für Berufs­be­klei­dung zu über­neh­men.

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