Die zwischenzeitliche Berufungsverhandlung in anderer Sache - und die Gesamtstrafenbildung

Die zwi­schen­zeit­li­che Beru­fungs­ver­hand­lung in ande­rer Sache – und die Gesamt­stra­fen­bil­dung

Eine Gesamt­stra­fen­bil­dung ist gemäß § 55 Abs. 1 Sät­ze 1 und 2 StGB mög­lich, wenn nach Bege­hung der ver­fah­rens­ge­gen­ständ­li­chen Taten in einer Beru­fungs­ver­hand­lung in ande­rer Sache zur Sache ver­han­delt wur­de. Bei einem die Beru­fung als unzu­läs­sig ver­wer­fen­den Urteil oder einer Beru­fungs­ent­schei­dung nach § 329 Abs. 1 StPO ist jedoch nicht zur Sache ver­han­delt

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Ladung zur Berufungsverhandlung

Ladung zur Beru­fungs­ver­hand­lung

Wird der Ange­klag­te im Wege der Ersatz­zu­stel­lung durch Ein­le­gung in den zur Woh­nung gehö­ren­den Brief­kas­ten (§ 180 ZPO) gela­den, so ist von einer wirk­sa­men Ladung aus­zu­ge­hen, wenn der Ange­klag­te zum Zustel­lungs­zeit­punkt unter der Zustell­adres­se tat­säch­lich wohn­haft war oder zu einer vor­mals dau­er­haft genutz­ten Woh­nung einen fort­lau­fen­den Kon­takt bei­be­hält. Letz­te­res kann

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