Der im Betreu­ungs­ver­fah­ren erst­in­stanz­lich nicht betei­lig­te Ange­hö­ri­ge

Allein die Bekannt­ga­be der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung bewirkt noch kei­ne Betei­li­gung im Sin­ne der §§ 7, 274, 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG. Kann der im erst­in­stanz­li­chen Ver­fah­ren nicht betei­lig­te Ange­hö­ri­ge gemäß § 303 Abs. 4 FamFG – hier als Bevoll­mäch­tig­ter – Beschwer­de im Namen des Betrof­fe­nen ein­le­gen, besteht kei­ne Not­wen­dig­keit für ein dar­über

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Die kon­klu­den­te Betei­li­gung an einem Betreu­ungs­ver­fah­ren

Eine Betei­li­gung i.S.v. § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG kann auch kon­klu­dent erfol­gen, etwa durch das Über­sen­den von Schrift­stü­cken oder die Ladung zu Ter­mi­nen. Die Rechts­kraft einer die Hin­zu­zie­hung ableh­nen­den Ent­schei­dung nach § 7 Abs. 5 FamFG erstreckt sich allein dar­auf, dass der Antrag­stel­ler nicht zu betei­li­gen ist. Eine zuvor tat­säch­lich erfolg­te Betei­li­gung

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