Über­tra­gung der Bewäh­rungs­auf­sicht an das Wohn­sicht­ge­richt – und die Kon­zen­tra­ti­ons­wir­kung

Die Zustän­dig­keit für die nach­träg­li­chen Ent­schei­dun­gen, die sich auf die Straf­aus­set­zung zur Bewäh­rung der Gesamt­frei­heits­stra­fe bezie­hen, obliegt zunächst dem Gericht, das die Stra­fe aus­ge­spro­chen hat. Mit der sodann durch die­ses erfolg­ten wirk­sa­men Über­tra­gung der Bewäh­rungs­auf­sicht an das Wohn­sitz­ge­richt (§ 462a Abs. 2 Satz 2 StPO) wird die­ses nicht nur zustän­dig für die

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Ver­ur­tei­lung durch meh­re­re Gerich­te – und die Zustän­dig­keit für die Bewäh­rungs­auf­sicht

Nach § 462a Abs. 4 StPO i.V.m. § 462a Abs. 3 Satz 2 StPO ist bei Ver­ur­tei­lun­gen durch ver­schie­de­ne Gerich­te das Gericht zustän­dig, das bei Stra­fen glei­cher Art auf die höchs­te Stra­fe erkannt hat. Sinn der gesetz­li­chen Rege­lung ist es, die Zustän­dig­keit für die nach­träg­li­chen Ent­schei­dun­gen über die Straf­aus­set­zung zur Bewäh­rung bei einem

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Nach­sor­ge­maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung der Sucht­mit­tel­ab­sti­nenz in der Bewäh­rungs­zeit

Den Unsi­cher­hei­ten hin­sicht­lich der Fra­ge, in wel­chem Umfang der Ver­ur­teil­te Nach­sor­ge­maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung der Sucht­mit­tel­ab­sti­nenz bedarf und wel­che Art der Maß­nah­me am zweck­mä­ßigs­ten erscheint, kann nicht durch eine in jeder Hin­sicht offe­ne Wei­sung, die bei genau­er Betrach­tung nur ein Ziel, aber kei­ne kon­kre­te Hand­lungs­vor­ga­be ent­hält, Rech­nung getra­gen wer­den. Viel­mehr muss

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