Beding­ter Vor­satz

Bedingt vor­sätz­lich han­delt, wer die Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung für mög­lich hält und sie bil­li­gend in Kauf nimmt. Dass der Ange­klag­te mit einer Ver­let­zung habe rech­nen müs­sen, reicht für die Annah­me des Wis­sens­ele­ments des Vor­sat­zes nicht aus. Erfor­der­lich ist die posi­ti­ve Fest­stel­lung, dass er mit der Mög­lich­keit der Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung gerech­net hat. Aus­füh­run­gen zum

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Beding­ter Vor­satz oder bewuss­te Fahr­läs­sig­keit – und die Lücken in der Beweis­wür­di­gung

Eine einen Rechts­feh­ler im Sinn des § 337 Abs. 1 StPO dar­stel­len­de Lücke in der Beweis­wür­di­gung Lücke liegt ins­be­son­de­re vor, wenn die Beweis­wür­di­gung wesent­li­che Fest­stel­lun­gen nicht erör­tert oder nur eine von meh­re­ren gleich nahe­lie­gen­den Mög­lich­kei­ten prüft . Beding­ter Vor­satz und bewuss­te Fahr­läs­sig­keit unter­schei­den sich dar­in, dass der bewusst fahr­läs­sig Han­deln­de mit

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