Das grundrechtliche Benachteiligungsverbot im Prozessrecht - Prozessunterlagen in Blindenschrift

Das grund­recht­li­che Benach­tei­li­gungs­ver­bot im Pro­zess­recht – Pro­zess­un­ter­la­gen in Blin­den­schrift

Ist ein Blin­der oder stark Seh­be­hin­der­ter an einem (Zivil-)Prozess betei­ligt, so müs­sen Pro­zess­un­ter­la­gen – trotz sei­nes Ver­lan­gens – nur dann nicht in Blin­den­schrift zugäng­lich gemacht wer­den, wenn die Ver­mitt­lung durch den Rechts­an­walt gleich­wer­tig ist Aus dem Benach­tei­li­gungs­ver­bot des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG folgt der Auf­trag, Men­schen mit Behin­de­rung so zu

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Keine Gerichtsdokumente in Blindenschrift

Kei­ne Gerichts­do­ku­men­te in Blin­den­schrift

Eine blin­de oder seh­be­hin­der­te Per­son kann gemäß § 191a Abs. 1 Satz 1 GVG nach Maß­ga­be der Rechts­ver­ord­nung nach § 191a Abs. 2 GVG ver­lan­gen, dass ihr die für sie bestimm­ten gericht­li­chen Doku­men­te auch in einer für sie wahr­nehm­ba­ren Form zugäng­lich gemacht wer­den, soweit dies zur Wahr­neh­mung ihrer Rech­te im Ver­fah­ren erfor­der­lich ist.

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