Boden­kon­ta­mi­na­tio­nen in der Leis­tung­be­schrei­bung öffent­li­cher Auf­trag­ge­ber

Der öffent­li­che Auf­trag­ge­ber hat in der Leis­tungs­be­schrei­bung eine Scha­d­­stof­f­­be-astung aus­zu­he­ben­den und zu ent­fer­nen­den Bodens nach den Erfor­der­nis­sen des Ein­zel­falls anzu­ge­ben. Sind erfor­der­li­che Anga­ben zu Boden­kon­ta­mi­na­tio­nen nicht vor­han­den, kann der Bie­ter dar­aus den Schluss zie­hen, dass ein schad­stoff­frei­er Boden aus­zu­he­ben und zu ent­fer­nen ist . Ein Bie­ter darf die Leis­tungs­be­schrei­bung einer

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Die Alt­las­ten-Unter­su­chung eines Grund­stücks

Ist einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer der Ver­dacht einer Belas­tung mit Alt­las­ten des Grund­stücks bekannt gewor­den, hat er gegen den vor­he­ri­gen Eigen­tü­mer einen Aus­gleichs­an­spruchs auf Ersatz von Kos­ten, die ihm im Rah­men einer Alt­las­­ten-Unter­­su­chung des Grund­stücks ent­stan­den sind. Außer­dem sind ihm wei­te­re Kos­ten zu erstat­ten, die im Zusam­men­hang mit der der Sanie­rung des

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Hin­weis­pflicht auf Boden­kon­ta­mi­na­ti­on

Feh­len in einem Ver­trag eines öffent­li­chen Auf­trag­ge­bers Anga­ben zur Kon­ta­mi­na­ti­on eines zum Aus­hub und zur Wei­ter­ver­wen­dung vor­ge­se­he­nen Bodens, so kann dies dahin aus­ge­legt wer­den, dass eine Boden­kon­ta­mi­na­ti­on nicht vor­lie­ge. Denn grund­sätz­lich ist der öffent­li­che Auf­trag­ge­ber gehal­ten, ihm mög­li­che und zumut­ba­re Anga­ben zu machen. Er gibt sich aus den Umstän­den klar

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