Der Rauswurf des Vorstandsvorsitzenden als Insider-Information

Der Bundesgerichtshof hatte sich erneut mit dem Kapitalanleger-Musterverfahren gegen die Daimler AG wegen einer angeblich verspäteten Ad-hoc-Mitteilung über das vorzeitige Ausscheiden ihres damaligen Vorstandsvorsitzenden Prof. Schrempp zu befassen. Dabei hat der Bundesgerichtshof die Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart aufgehoben und das Musterverfahren zu weiteren Sachverhaltsfeststellungen an das Oberlandesgericht Stuttgart zurückverwiesen. Am

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Hochfrequenzhandelsgesetz

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines “Gesetzes zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel” (Hochfrequenzhandelsgesetz) in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht. In den letzten Jahren hat der elektronische vollautomatisierte Handel von Finanzinstrumenten mittels Algorithmen stark an Bedeutung gewonnen. Nach unterschiedlichen Schätzungen hängen mittlerweile zwischen 40 und 50 Prozent der Handelsumsätze der

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Zwischenüberlegungen eines Unternehmens als Insider-Informationen

Ein Zwischenschritt, der einer Entscheidung eines börsennotierten Unternehmens vorausgeht, kann eine Insider-Information darstellen, über die die Finanzmärkte informiert werden müssen. Um die Integrität der Finanzmärkte der Europäischen Union sicherzustellen und das Vertrauen der Anleger in diese Märkte zu stärken, verbietet die Richtlinie 2003/6 Insider-Geschäfte und verpflichtet Emittenten von Finanzinstrumenten, Insider-Informationen,

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Europäische Finanzaufsicht

Die Europäische Union will als Konsequenz aus der Finanzkrise zum 1. Januar 2011 drei neue EU-Behörden zur Aufsicht von Banken, Versicherungen und Börsen einrichten. Die neuen EU-Behörden sollen zukünftig im Krisen-oder Notfall europäischen Finanzinstituten selbst direkte Anweisungen geben können. Die Aufsicht soll dreigeteilt errichtet werden: Die für Banken zuständige Behörde

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