Unfall­scha­den an der Bun­des­au­to­bahn – und die Fra­ge des rich­ti­gen Klä­gers

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist als Eigen­tü­me­rin der beschä­dig­ten Ein­rich­tun­gen Inha­be­rin des streit­ge­gen­ständ­li­chen Scha­dens­er­satz­an­spruchs und als sol­che pro­zess­füh­rungs­be­fugt. Dass die Ver­wal­tung des frag­li­chen Auto­bahn­ab­schnitts gemäß Art. 90 Abs. 2 GG im Wege der Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung durch das jewei­li­ge Bun­des­land – hier: das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len – erfolgt, steht dem nicht ent­ge­gen. Denn die den

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Ölspur auf der Auto­bahn – Scha­dens­er­satz und die Kla­ge­be­fug­nis des Bun­des

Die Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen wegen der Ver­let­zung von Bun­des­ei­gen­tum – hier: Ölver­un­rei­ni­gung einer Bun­des­au­to­bahn – vor den Zivil­ge­rich­ten stellt kein Ver­wal­tungs­han­deln in enge­rem Sin­ne dar und bleibt dem Bund auch in Anse­hung von Art. 85, 90 Abs. 2 GG unbe­nom­men. Die Bun­des­rep­bu­lik ist mit­hin für den Scha­dens­er­satz­pro­zess pro­zess­füh­rungs­be­fugt. Es bedarf kei­ner

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