Daueraufenthaltsrecht eines nicht erwerbstätigen Unionsbürgers

Dau­er­auf­ent­halts­recht eines nicht erwerbs­tä­ti­gen Uni­ons­bür­gers

Eine Ver­lust­fest­stel­lung nach § 5 Abs. 4 FreizügG/​EU ist nicht bereits dann aus­ge­schlos­sen, wenn ein Uni­ons­bür­ger sich fünf Jah­re stän­dig im Bun­des­ge­biet auf­ge­hal­ten hat. Das Ent­ste­hen eines Dau­er­auf­ent­halts­rechts nach § 4a Abs. 1 FreizügG/​EU setzt vor­aus, dass der Betrof­fe­ne wäh­rend einer Auf­ent­halts­zeit von min­des­tens fünf Jah­ren unun­ter­bro­chen die Frei­zü­gig­keits­vor­aus­set­zun­gen des Art. 7 Abs. 1 der

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Unionsrechtliches Daueraufenthaltsrecht - und die Zeiten eines nur vorübergehenden Aufenthalts

Uni­ons­recht­li­ches Dau­er­auf­ent­halts­recht – und die Zei­ten eines nur vor­über­ge­hen­den Auf­ent­halts

Zei­ten nur vor­über­ge­hen­den Auf­ent­halts sind auf Ent­ste­hung eines uni­ons­recht­li­chen Dau­er­auf­ent­halts­rechts nicht anzu­rech­nen. In der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on ist dabei geklärt, dass die RL 2003/​109/​EG zwar dar­auf abzielt, die Rechts­stel­lung der Dritt­staats­an­ge­hö­ri­gen der­je­ni­gen der Ange­hö­ri­gen der Mit­glied­staa­ten anzu­nä­hern, indem sie Ers­te­ren die Rechts­stel­lung eines lang­fris­tig Auf­ent­halts­be­rech­tig­ten gewährt und

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