Ver­ur­tei­lung wegen eines Dau­er­de­likts – und die wei­ter­hin ver­brei­te­ten Kin­der­por­nos

Die Ver­ur­tei­lung wegen eines Dau­er­de­likts hat zur Fol­ge, dass das Auf­recht­erhal­ten des Zustands nach dem straf­recht­li­chen Erkennt­nis als neue eigen­stän­di­ge mate­ri­ell­recht­li­che (wie pro­zes­sua­le) Tat zu wer­ten ist . Ein ein­heit­li­ches Dau­er­de­likt schei­det aber aus, wenn ein durch­ge­hen­der Besitz nicht in der Lage ist, meh­re­re selb­stän­di­ge Ver­brei­tungs­ta­ten zu ver­klam­mern; denn der

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BTM-Besitz – als Dau­er­de­likt

Der als Dau­er­de­likt aus­ge­stal­te­te Tat­be­stand des uner­laub­ten Besit­zes von Betäu­bungs­mit­teln in § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BtMG erfasst das von einem Besitz­wil­len getra­ge­ne tat­säch­li­che Herr­schafts­ver­hält­nis über eine Betäu­bungs­mit­tel­men­ge bis zu deren Auf­he­bung. Dient der Besitz an den Betäu­bungs­mit­teln dem Zweck der gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­äu­ße­rung, tritt die Straf­bar­keit wegen Besit­zes hin­ter das

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