Sofort­ab­zug eines Dis­agi­os

Ein Dis­agio ist nur dann nicht sofort als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn es sich nicht im Rah­men des am aktu­el­len Kre­dit­markt Übli­chen hält. Wann dies der Fall ist, ist eine Fra­ge der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung. Wird eine Dis­agio­ver­ein­ba­rung mit einer Geschäfts­bank wie unter frem­den Drit­ten geschlos­sen, indi­ziert dies die Markt­üb­lich­keit. Gemäß §

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Die lauf­zeit­un­ab­hän­gi­ge "Gebühr" beim Wohn­raum­för­der­dar­le­hen

Die in einen Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trag ein­be­zo­ge­ne for­mu­lar­mä­ßi­ge Bestim­mung einer lauf­zeit­un­ab­hän­gi­gen "Gebühr" von 4 Pro­zent des Dar­le­hens­be­trags für ein dem Dar­le­hens­neh­mer unter Ver­zicht auf eine Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung ein­ge­räum­tes Son­der­til­gungs­recht ver­stößt gegen § 502 Abs. 1 BGB, von dem nach § 511 Satz 1 BGB zum Nach­teil des Ver­brau­chers nicht abge­wi­chen wer­den kann. Der Dar­le­hens­neh­mer hat den

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