Die in der Dis­ser­ta­ti­on nicht gekenn­zeich­ne­ten Zita­te

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat bestä­tigt, dass der Dok­tor­grad ent­zo­gen wer­den kann, wenn sich nach­träg­lich her­aus­stellt, dass der Pro­mo­vend zahl­rei­che Pas­sa­gen aus frem­den Wer­ken über­nom­men hat, ohne dies hin­rei­chend kennt­lich zu machen. In dem hier ent­schie­de­nen Fall wand­te sich eine Poli­tik­be­ra­te­rin gegen die Ent­zie­hung des ihr im Jahr 1986 ver­lie­he­nen

Lesen

26 Sei­ten Zitat ohne Kenn­zeich­nung

Wer­den in einer Dis­ser­ta­ti­on Pas­sa­gen von ande­ren Autoren wort­gleich über­nom­men, reicht es nicht aus, die Wer­ke im Lite­ra­tur­ver­zeich­nis auf­zu­neh­men. Fehlt es an einer zusätz­li­chen Kenn­zeich­nung der über­nom­me­nen Pas­sa­gen etwa durch Anfüh­rungs­zei­chen, lie­gen die recht­li­chen Vorraus­set­zun­gen für die Ver­lei­hung des Dok­tor­gra­des nicht vor. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Frei­burg in dem

Lesen