DNA-Mischspur - und die notwendigen Erörterungen in den Urteilsgründen

DNA-Misch­spur – und die not­wen­di­gen Erör­te­run­gen in den Urteilsgründen

Es genügt nicht den Anfor­de­run­gen, die an die Dar­stel­lung von DNA­Gut­ach­ten bei Misch­spu­ren zu stel­len sind , wenn die Straf­kam­mer, die ihre Über­zeu­gung von der Täter­schaft des Ange­klag­ten auf der Grund­la­ge von DNA-Misch­­s­pu­­ren gewon­nen, die an den Ein­bruchs­ob­jek­ten gesi­chert wur­den, sich im Urteil auf die Mit­tei­lung der (hohen) bio­sta­tis­ti­schen Wahrscheinlichkeit

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Pullover

Die auf dem Pull­over gesi­cher­te DNA-Mischspur

Das Gericht darf sich für den Nach­weis der Täter­schaft nicht ein­fach auf eine an dem als Tat­mit­tel ver­wen­de­ten Pull­over gesi­cher­te DNA­Misch­spur ver­las­sen, die – neben dem DNA­Mus­ter der Geschä­dig­ten und dem eines ihrer Söh­ne – antei­lig das DNA­Mus­ter des Ange­klag­ten auf­weist. Dass es auf­grund einer Misch­spu­ren­be­rech­nung „wahr­schein­lich“ sei, dass der

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